| Author/Contributor(s): | Mariátegui Valdés, Javier |
| Publisher: | Edition Axel Menges |
| Date: | 1/25/2027 |
| Binding: | Hardcover |
| Condition: | NEW |
gardens across Spain and in several other European
countries. He has also published many articles on
landscape-gardening topics in specialized magazines
and a book on one of his gardens. Among the present garden
architects of Spain Mariátegui plays an outstanding role.
Even the Spanish TV has dedicated a monographic program
to him and his gardens.
Es war kein Zufall und auch kein Schicksalsschlag, dass Javier Mariátegui
sich dem Gärtnern widmete. Er wuchs inmitten von Gärten auf.
Beide Großmütter waren begeisterte Gärtnerinnen; eine von
ihnen, die Marquise von Casa Valdés, schrieb das Buch „Spanische
Gärten“, das die Geschichte des spanischen Gartenbaus von
der Römerzeit bis in die Gegenwart beschreibt.
Diese Begeisterung wurde ihm von seinen Eltern vererbt. Schon in
jungen Jahren gestaltete er seine eigenen Gärten, indem er
die von seinem Vater aussortierten Pflanzen wiederverwendete.
Mariátegui studierte Landschaftsgärtnerei und -gestaltung an der
Escuela de Paisajismo y Jardinería Castillo de Batres in Madrid.
Anschließend arbeitete er in England als Gärtner. Zurück in Spanien gründete er die Gärtnerei Jardines de España, die behinderte Kinder
betreut und beschäftigt, mit denen er seine ersten Gartenprojekte startete. In den vergangenen vierzig Jahren hat er zahlreiche Gärten in ganz Spanien und in mehreren anderen europäischen Ländern angelegt. Er hat zudem zahlreiche Artikel zu Themen der Landschaftsgärtnerei in Fachzeitschriften sowie ein Buch über einen seiner Gärten veröffentlicht: "El Jardín de los Tapices" (Der Wandteppichgarten). Unter den zeitgenössischen Gartenarchitekten Spaniens nimmt Mariátegui eine herausragende Stellung ein. Sogar das spanische Fernsehen widmete ihm und seinen Gärten eine eigene Sendung. Es wäre schwierig, das Wesen von Mariáteguis Gärten in wenigen Worten zusammenzufassen, angesichts der großen Stilvielfalt, ihrer Vielseitigkeit und der zahlreichen Unterschiede, die vielleicht zu seinem Markenzeichen geworden sind . Sein Stil ist nicht dogmatisch; er liebt Ordnung und Unordnung, gerade und geschwungene Linien, das wilde Chaos der Natur ebenso wie strenge geometrische Muster, vielfältige und einheitliche Pflanzenarten, Farbe und Farblosigkeit. Wohl aufgrund seiner profunden Kenntnis der Magie des Wassers in andalusisch-maurischen Gärten nutzt Mariátegui Wasser als essentielles Element in vielen seiner Gärten. Er lässt es in all seinen Formen wirken ; in Pumpen, in Kaskaden, in stetiger sanfter Bewegung oder im Wiegen in Wellen, in verstreuten Tropfen oder in Stille wie ein Spiegel, der den Zauber seiner Reflexion hinzufügt.