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| Author/Contributor(s): |
Mallick, Oliver ; Institut Historique Allemand
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| Publisher: |
Walter de Gruyter
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| Date: |
03/31/2016
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| Binding: |
Hardcover
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| Condition: |
NEW
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Es gibt kaum eine französische Königin, über die so zahlreiche Biografien vorliegen wie über Anna von Ãsterreich. Gleichwohl beschränken sie sich meist auf eine Nacherzählung der politischen Ereignisse, ohne der Königin und ihrer tatsächlichen Bedeutung wirklich gerecht zu werden. Basierend auf einer erstmals grundlegend durchgeführten Betrachtung von Anna von Ãsterreichs Patronagepolitik unter besonderer Berücksichtigung der Aspekte Inszenierung, Hof und Freundschaft, ist die vorliegende Studie daher bemüht, sich eingehender mit ihrer Person, aber auch mit den grundsätzlichen Handlungsspielräumen weiblicher Herrschaft in der Frühen Neuzeit auseinanderzusetzen. Dabei wird ein begrifflicher und methodischer Ansatz zugrunde gelegt, der dem nachweislich weit gefassten Verständnis von Patronage im 17. Jahrhundert Rechnung trägt. Auf diese Weise ist es möglich, das gröÃtenteils immer noch vorherrschende Bild von Anna von Ãsterreich als eine politisch inkompetente, von ihrem Ersten Minister Mazarin völlig abhängige und in ihren letzten Lebensjahren - als Ludwig XIV. beschloss, allein zu regieren und sie den Kronrat verlassen musste - (politisch) einflusslose Königin zu modifizieren und in weiten Teilen auch klar zu widerlegen.
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