{"product_id":"9781558490840","title":"Anarchie und Kultur: Die ästhetische Politik der Moderne","description":"\u003ctable\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\n\u003ctr\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e \u003cstrong\u003eAutor\/Mitwirkende(r):\u003c\/strong\u003e\n\u003c\/td\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e Weir, David\u003cbr\u003e\n\n\u003c\/td\u003e\n\n\n\u003c\/tr\u003e\n\n\u003ctr\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e \u003cstrong\u003eHerausgeber:\u003c\/strong\u003e\n\u003c\/td\u003e\n\n\u003ctd\u003e Universität von Massachusetts Press\u003cbr\u003e\n\n\u003c\/td\u003e\n\n\n\u003c\/tr\u003e\n\n\u003ctr\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e \u003cstrong\u003eDatum:\u003c\/strong\u003e\n\u003c\/td\u003e\n\n\u003ctd\u003e 15.10.1997\u003cbr\u003e\n\n\u003c\/td\u003e\n\n\n\u003c\/tr\u003e\n\n\u003ctr\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e \u003cstrong\u003eBindung:\u003c\/strong\u003e\n\u003c\/td\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e Taschenbuch\u003c\/td\u003e\n\n\n\u003c\/tr\u003e\n\n\u003ctr\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e \u003cstrong\u003eZustand:\u003c\/strong\u003e\n\u003c\/td\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e NEU\u003cbr\u003e\n\n\u003c\/td\u003e\n\n\n\u003c\/tr\u003e\n\n\n\u003c\/tbody\u003e \u003c\/table\u003eAnarchismus wird allgemein als gescheiterte Ideologie angesehen, als politische Philosophie, die einst viele Anhänger hatte, heute aber nur noch Spinner und Exzentriker anzieht. Dieses Buch argumentiert, dass der Niedergang des politischen Anarchismus nur die halbe Geschichte ist; die andere Hälfte ist eine Geschichte weitverbreiteten kulturellen Erfolgs.\u003cp\u003e\u003c\/p\u003e David Weir entwickelt diese These auf verschiedene Weise. Er beginnt mit der Betrachtung des Platzes der Kultur im politischen Denken der klassischen anarchistischen Denker William Godwin, Pierre-Joseph Proudhon, Michail Bakunin und Peter Kropotkin. Dann zeigt er, wie die wahrgenommene „Anarchie“ der Gesellschaft des 19. Jahrhunderts Schriftsteller wie Matthew Arnold, Henry James und Fjodor Dostojewski dazu veranlasste, sich von der Politik abzuwenden und die Einheit in der Idee einer gemeinsamen Kultur zu suchen.\u003cp\u003e \u003c\/p\u003eDoch als andere Schriftsteller und Künstler des späten 19. Jahrhunderts begannen, mit dem Anarchismus zu sympathisieren, rückte die Aussicht auf eine gemeinsame Kultur immer weiter in die Ferne. Weirs Ansicht nach liegt die Affinität zum Anarchismus, die sich unter den Mitgliedern der künstlerischen Avantgarde entwickelte, einem Großteil der Kultur der Jahrhundertwende zugrunde. Tatsächlich kann die Entstehung der Moderne selbst als ästhetische Umsetzung anarchistischer Politik verstanden werden. Zur Unterstützung dieser Behauptung zeigt Weir, dass der Anarchismus das zentrale ästhetische Prinzip ist, das die Arbeit einer breiten Palette modernistischer Persönlichkeiten prägt, von Henrik Ibsen und James Joyce bis hin zum Dadaisten Hugo Ball und dem Surrealisten Luis Buñuel.\u003cp\u003e\u003c\/p\u003e Weir kommt zum Schluss, dass das Phänomen der Postmoderne lediglich der jüngste Fall einer Migration der Politik in die Ästhetik ist, und weist darauf hin, dass der Anarchismus als kultureller Zustand noch immer allgegenwärtig ist.","brand":"University of Massachusetts Press","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":42923298029823,"sku":"9781558490840","price":26.95,"currency_code":"USD","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0452\/0886\/2873\/files\/Jacket_47bd8389-1d62-46e9-a965-918952c4ff44.jpg?v=1718819162","url":"https:\/\/massivebookshop.com\/de\/products\/9781558490840","provider":"MASSIVE BOOKSHOP","version":"1.0","type":"link"}