{"product_id":"9781501714733","title":"Furchterregende Geister, begründete Torheiten: Die Grenzen des Aberglaubens im spätmittelalterlichen Europa","description":"\u003ctable\u003e\u003ctbody\u003e\n\n\u003ctr\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e \u003cstrong\u003eAutor\/Mitwirkende(r):\u003c\/strong\u003e\n\u003c\/td\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e Bailey, Michael D\u003cbr\u003e\n\n\u003c\/td\u003e\n\n\n\u003c\/tr\u003e\n\n\u003ctr\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e \u003cstrong\u003eHerausgeber:\u003c\/strong\u003e\n\u003c\/td\u003e\n\n\u003ctd\u003e Cornell University Press\u003cbr\u003e\n\n\u003c\/td\u003e\n\n\n\u003c\/tr\u003e\n\n\u003ctr\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e \u003cstrong\u003eDatum:\u003c\/strong\u003e\n\u003c\/td\u003e\n\n\u003ctd\u003e 15.11.2017\u003cbr\u003e\n\n\u003c\/td\u003e\n\n\n\u003c\/tr\u003e\n\n\u003ctr\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e \u003cstrong\u003eBindung:\u003c\/strong\u003e\n\u003c\/td\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e Taschenbuch\u003c\/td\u003e\n\n\n\u003c\/tr\u003e\n\n\u003ctr\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e \u003cstrong\u003eZustand:\u003c\/strong\u003e\n\u003c\/td\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e NEU\u003cbr\u003e\n\n\u003c\/td\u003e\n\n\n\u003c\/tr\u003e\n\n\n\u003c\/tbody\u003e\u003c\/table\u003e\n\u003cp\u003e Aberglaube ist in der modernen Welt weit verbreitet. Meistens jedoch ruft er harmlose Bilder von Menschen hervor, die ihr Horoskop lesen oder schwarzen Katzen aus dem Weg gehen. Auch bestimmte religiöse Praktiken kommen einem in den Sinn – das Beten zum Heiligen Christophorus oder das Anzünden von Kerzen für die Toten. So harmlos sie heute erscheinen mögen, wurden solche Praktiken nicht immer so wahrgenommen. Im mittelalterlichen Europa galt Aberglaube als schweres Vergehen, als Verstoß gegen wesentliche Grundsätze der christlichen Lehre oder unveränderliche Naturgesetze. Aber wie und warum kam es dazu? In Fearful Spirits, Reasoned Follies untersucht Michael D. Bailey das heikle Konzept des Aberglaubens, wie es im Mittelalter verstanden und diskutiert wurde.\u003c\/p\u003e \u003cp\u003eBailey beginnt damit, das christliche Denken über Aberglauben von der Zeit der Kirchenväter bis hin zum frühen und hohen Mittelalter nachzuzeichnen. Dann wendet er sich dem Spätmittelalter zu, einer Zeit, in der es eine Flut von Schriften gab, die sich dem Aberglauben widmeten – Traktate und Abhandlungen mit Titeln wie De superstitionibus und Contra vitia superstitionum. Die meisten wurden von Theologen und anderen Akademikern an den Universitäten und Höfen Europas geschrieben, Männern, die sich zunehmend Sorgen über die Verbreitung fragwürdiger Glaubensvorstellungen und Praktiken machten, von elitärer ritueller Magie bis hin zu gewöhnlichen Heilzaubern, von astrologischer Wahrsagerei bis hin zur Beobachtung von Zeichen und Omen. Wie Bailey jedoch zeigt, waren die Autoritäten in ihrer Argumentation weitaus raffinierter, als man vermuten würde, und nutzten Anschuldigungen des Aberglaubens auf kalkulierte Weise, um die Grenzen zwischen legitimer Religion und akzeptabler Wissenschaft zu kontrollieren. Dies wiederum sollte den konzeptionellen Grundstein für zukünftige Diskussionen über Religion, Wissenschaft und Magie in der frühneuzeitlichen Welt legen. Indem er aufzeigt, in welchem ​​Ausmaß Denker der frühen Neuzeit alte Fragen über die Wirkungsweise natürlicher Eigenschaften und Kräfte aufgriffen und dabei eher das Vokabular der Wissenschaft als des Glaubens verwendeten, enthüllt Bailey die starke, aber in vielerlei Hinsicht falsche Dichotomie zwischen dem abergläubischen Mittelalter und der rationalen europäischen Moderne.\u003c\/p\u003e","brand":"Cornell University Press","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":42914433859839,"sku":"9781501714733","price":41.95,"currency_code":"USD","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0452\/0886\/2873\/files\/Jacket_f54d1a81-48f5-4807-b549-468bd04d31a6.jpg?v=1765819515","url":"https:\/\/massivebookshop.com\/de\/products\/9781501714733","provider":"MASSIVE BOOKSHOP","version":"1.0","type":"link"}