{"product_id":"9780803215924","title":"Pseudo-Memoiren: Das Leben und seine Nachahmung in der modernen Belletristik","description":"\u003ctable\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\n\u003ctr\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e \u003cstrong\u003eAutor\/Mitwirkende(r):\u003c\/strong\u003e\n\u003c\/td\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e Tobias, Rochelle\u003cbr\u003e\n\n\u003c\/td\u003e\n\n\n\u003c\/tr\u003e\n\n\u003ctr\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e \u003cstrong\u003eHerausgeber:\u003c\/strong\u003e\n\u003c\/td\u003e\n\n\u003ctd\u003e Universität von Nebraska Press\u003cbr\u003e\n\n\u003c\/td\u003e\n\n\n\u003c\/tr\u003e\n\n\u003ctr\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e \u003cstrong\u003eDatum:\u003c\/strong\u003e\n\u003c\/td\u003e\n\n\u003ctd\u003e 07.01.2021\u003cbr\u003e\n\n\u003c\/td\u003e\n\n\n\u003c\/tr\u003e\n\n\u003ctr\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e \u003cstrong\u003eBindung:\u003c\/strong\u003e\n\u003c\/td\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e Gebundenes Buch\u003c\/td\u003e\n\n\n\u003c\/tr\u003e\n\n\u003ctr\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e \u003cstrong\u003eZustand:\u003c\/strong\u003e\n\u003c\/td\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e NEU\u003cbr\u003e\n\n\u003c\/td\u003e\n\n\n\u003c\/tr\u003e\n\n\n\u003c\/tbody\u003e \u003c\/table\u003e\n\u003ci\u003ePseudo-Memoirs\u003c\/i\u003e definiert den Begriff der Fiktion neu, eine Form, die allzu oft anhand ihrer Fähigkeit verstanden wurde, eine scheinbare Realität zu erzeugen. Rochelle Tobias argumentiert, dass die Wahrhaftigkeit des Romans nicht von seinem Objekt, sondern von der Subjektivität herrührt, die ihm zugrunde liegt. Was die Plausibilität der Fiktion erzeugt, ist nicht die Referenzialität ihrer Darstellungen, sondern die Intentionalität des Bewusstseins.\u003cp\u003e\u003c\/p\u003e Edmund Husserl entwickelte die Idee, dass das Bewusstsein immer absichtlich ist, in dem Sinne, dass es sich außerhalb seiner selbst auf etwas richtet, das es nicht so sehr findet, sondern vielmehr als Objekt konstituiert. Pseudo-Memoiren offenbaren die volle Tragweite dieser Position in ihrer Doppelstruktur als Erzählung ihrer eigenen Erzählung oder als Fiktion der Lebensbeschreibung. Auf diese Weise enthüllen sie, wie die Welt der Fiktion konstruiert ist, aber wichtiger noch, sie bringen die idealistischen Prämissen in den Vordergrund, die den Roman antreiben und seine Wahrheit garantieren, selbst wenn er eine Erfindung der Fantasie bleibt.\u003cp\u003e \u003c\/p\u003eRochelle Tobias untersucht Romane von Thomas Mann, Robert Walser, Thomas Bernhard und WG Sebald in Verbindung mit philosophischen und theoretischen Texten von René Descartes, Husserl, Friedrich Nietzsche, György Lukács, Roland Barthes und Maurice Blanchot.\u003cp\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"University of Nebraska Press","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":42688043581695,"sku":"9780803215924","price":60.0,"currency_code":"USD","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0452\/0886\/2873\/files\/Jacket_d7284bde-fc0e-4f15-a55f-6c2a77ab570e.jpg?v=1718732255","url":"https:\/\/massivebookshop.com\/de\/products\/9780803215924","provider":"MASSIVE BOOKSHOP","version":"1.0","type":"link"}