{"product_id":"9780691011134","title":"Staat gegen Gesellschaft: Politische Krisen und ihre Folgen in Ostmitteleuropa","description":"\u003ctable\u003e\u003ctbody\u003e\n\n\u003ctr\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e \u003cstrong\u003eAutor\/Mitwirkende(r):\u003c\/strong\u003e\n\u003c\/td\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e Ekiert, Grzegorz\u003cbr\u003e\n\n\u003c\/td\u003e\n\n\n\u003c\/tr\u003e\n\n\u003ctr\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e \u003cstrong\u003eHerausgeber:\u003c\/strong\u003e\n\u003c\/td\u003e\n\n\u003ctd\u003e Princeton University Press\u003cbr\u003e\n\n\u003c\/td\u003e\n\n\n\u003c\/tr\u003e\n\n\u003ctr\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e \u003cstrong\u003eDatum:\u003c\/strong\u003e\n\u003c\/td\u003e\n\n\u003ctd\u003e 20.10.1996\u003cbr\u003e\n\n\u003c\/td\u003e\n\n\n\u003c\/tr\u003e\n\n\u003ctr\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e \u003cstrong\u003eBindung:\u003c\/strong\u003e\n\u003c\/td\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e Taschenbuch\u003c\/td\u003e\n\n\n\u003c\/tr\u003e\n\n\u003ctr\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e \u003cstrong\u003eZustand:\u003c\/strong\u003e\n\u003c\/td\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e NEU\u003cbr\u003e\n\n\u003c\/td\u003e\n\n\n\u003c\/tr\u003e\n\n\n\u003c\/tbody\u003e\u003c\/table\u003e \u003cp\u003eDie klassischen Bilder des Staatssozialismus, die in den modernen Sozialwissenschaften entwickelt wurden, basierten auf einfachen Voraussetzungen. Staatssozialistische Regime galten aufgrund ihrer umfassenden institutionellen und ideologischen Kontrolle über das Alltagsleben ihrer Bürger als politisch stabil, unempfindlich gegenüber Reformen und Veränderungen und repräsentativ für extreme politische und wirtschaftliche Abhängigkeit. Trotz ihrer unterschiedlichen historischen Erfahrungen wurden sie in ihrer institutionellen Ausgestaltung, ihren sozialen und wirtschaftlichen Strukturen und ihrer Politik als im Wesentlichen identisch angesehen. Grzegorz Ekiert stellt diese Vorstellung in einer vergleichenden Analyse der großen politischen Krisen in Ostmitteleuropa nach 1945 in Frage: Ungarn (1956-63), Tschechoslowakei (1968-76) und Polen (1980-89).\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e \u003c\/p\u003eDer Autor vertritt die Ansicht, dass die Art und die Folgen dieser Krisen die besonderen Erfahrungen der ostmitteleuropäischen Länder unter kommunistischer Herrschaft besser erklären können als die formalen Merkmale ihrer politischen und wirtschaftlichen Systeme oder ihr politischer Abhängigkeitsstatus. Er untersucht, wie politische Krisen die parteistaatlichen Institutionen umgestalteten, die Beziehungen zwischen Partei- und Staatsinstitutionen neu definierten, die Beziehung zwischen dem Staat und verschiedenen Gruppen und Organisationen innerhalb der Gesellschaft veränderten und die politische Praxis dieser Regime modifizierten. Er zeigt, wie diese Ereignisse kulturelle Kategorien transformierten, kollektive Erinnerungen hervorbrachten und dem politischen Verhalten der Massen und den politischen Entscheidungen der herrschenden Eliten dauerhafte Beschränkungen auferlegten. Diese Krisen prägten die politische Entwicklung der Region, erzeugten wichtige länderübergreifende Unterschiede zwischen staatssozialistischen Regimen und trugen zu den besonderen Mustern ihres Zusammenbruchs bei.","brand":"Princeton University Press","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":42957955629311,"sku":"9780691011134","price":75.0,"currency_code":"USD","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0452\/0886\/2873\/files\/Jacket_29478b83-15ec-4b0c-9837-02650693e45e.jpg?v=1754444435","url":"https:\/\/massivebookshop.com\/de\/products\/9780691011134","provider":"MASSIVE BOOKSHOP","version":"1.0","type":"link"}