{"product_id":"9780262730112","title":"Gott \u0026amp; Golem, Inc.: Ein Kommentar zu bestimmten Punkten, in denen die Kybernetik die Religion beeinträchtigt","description":"\u003ctable\u003e\n\u003ctbody\u003e\n\n\u003ctr\u003e\n\n \u003ctd style=\"\"\u003e\u003cstrong\u003eAutor\/Mitwirkende(r):\u003c\/strong\u003e\u003c\/td\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e Wiener, Norbert\u003cbr\u003e\n\n\u003c\/td\u003e\n\n\n\u003c\/tr\u003e\n\n\u003ctr\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e \u003cstrong\u003eHerausgeber:\u003c\/strong\u003e\n\u003c\/td\u003e\n\n\u003ctd\u003e Der MIT-Verlag\u003cbr\u003e\n\n\u003c\/td\u003e\n\n\n\u003c\/tr\u003e\n\n\u003ctr\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e \u003cstrong\u003eDatum:\u003c\/strong\u003e\n\u003c\/td\u003e\n\n\u003ctd\u003e 15.03.1966\u003cbr\u003e\n\n\u003c\/td\u003e\n\n\n\u003c\/tr\u003e\n\n\u003ctr\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e \u003cstrong\u003eBindung:\u003c\/strong\u003e\n\u003c\/td\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e Taschenbuch\u003c\/td\u003e\n\n\n\u003c\/tr\u003e\n\n\u003ctr\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e \u003cstrong\u003eZustand:\u003c\/strong\u003e\n\u003c\/td\u003e\n\n\u003ctd style=\"\"\u003e NEU\u003cbr\u003e\n\n\u003c\/td\u003e\n\n\n\u003c\/tr\u003e\n\n\n\u003c\/tbody\u003e \u003c\/table\u003eDas neue und rasch wachsende Gebiet der Kommunikationswissenschaften verdankt Norbert Wiener ebenso viel wie einem einzelnen Menschen. Er prägte das Wort dafür: Kybernetik. In \u003ci\u003eGod \u0026amp; Golem, Inc.\u003c\/i\u003e beschäftigt sich der Autor mit wichtigen Aspekten der Kybernetik, die für religiöse Fragen relevant sind. Der erste Punkt, den er betrachtet, ist der der lernenden Maschine. Während Lernen eine Eigenschaft ist, die fast ausschließlich dem selbstbewussten lebenden System zugeschrieben wird, gibt es jetzt einen Computer, der nicht nur so programmiert werden kann, dass er Dame spielt, sondern der auch aus seinen Erfahrungen „lernen“ und sein eigenes Spiel verbessern kann. Eine Zeit lang konnte die Maschine ihren Erfinder im Damespiel schlagen. „Sie hat gewonnen“, schreibt der Autor, „und sie hat gelernt zu gewinnen; und die Methode ihres Lernens war im Prinzip nicht anders als die des Menschen, der lernt, Dame zu spielen.“ \u003cp\u003eEin zweiter Punkt betrifft Maschinen, die die Fähigkeit haben, sich selbst zu reproduzieren. Wir glauben allgemein, dass Gott den Menschen nach seinem eigenen Bild geschaffen hat. Die Fortpflanzung der Rasse kann auch als eine Funktion interpretiert werden, bei der ein Lebewesen ein anderes nach seinem eigenen Bild erschafft. Aber der Autor zeigt, dass der Mensch Maschinen geschaffen hat, die „sehr gut in der Lage sind, andere Maschinen nach ihrem eigenen Bild zu erschaffen“, und diese Maschinenbilder sind nicht bloß bildliche Darstellungen, sondern operative Bilder. Können wir dann sagen: Gott ist für den Golem, was der Mensch für die Maschinen ist? In der jüdischen Legende ist der Golem ein Adam-Embryo, formlos und nicht vollständig erschaffen, also ein Monster, eine Automatisierung. Der dritte Punkt, der betrachtet wird, ist der der Beziehung zwischen Mensch und Maschine. Das Anliegen hier ist ethischer Natur. „Gebt dem Menschen, was dem Menschen gehört, und dem Computer, was dem Computer gehört“, warnt der Autor. In diesem Abschnitt des Buches betrachtet Dr. Wiener Systeme, die Elemente von Mensch und Maschine beinhalten. Das Buch ist für das intellektuell aufmerksame Publikum geschrieben und erfordert keine hochtechnischen Kenntnisse. Es basiert auf Vorlesungen, die in Yale, an der Société Philosophique de Royaumont und anderswo gehalten wurden.\u003c\/p\u003e","brand":"The MIT Press","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":42899614630143,"sku":"9780262730112","price":40.0,"currency_code":"USD","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0452\/0886\/2873\/files\/9780262730112_s600x595.jpg?v=1775594716","url":"https:\/\/massivebookshop.com\/de\/products\/9780262730112","provider":"MASSIVE BOOKSHOP","version":"1.0","type":"link"}